2014

Du bist, was Du isst.

2014 Nachhaltiger Kosum

Wie verantwortlich ernähren wir uns?

23. November 2014, 18 Uhr in der Kalkscheune
(Johannisstraße 2, Berlin-Mitte)

Die diesjährige Veranstaltung war Teil der EINEWELT–Zukunftstage, die vom 23.-25.11.2014 in Berlin stattgefunden haben. Auf Initiative von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller wurde Anfang 2014 der Dialogprozess zur Erstellung einer Zukunftscharta „EINEWELT – Unsere Verantwortung“ ins Leben gerufen: Wie können wir eine Zukunft gestalten, die verantwortliches Handeln ermöglicht? Wie viel Verantwortungsbewusstsein steckt bereits in unserem alltäglichen Handeln? Wie leben wir unsere Verantwortung für unsere EINEWELT?

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2013

Ist gut gemeintes Engagement auch immer gut gemacht?

Darüber, ob gut gemeintes Engagement automatisch immer positive Auswirkungen hat und ob Engagement immer nachhaltig sein muss, wurde im Rahmen der Podiumsdiskussion „Engagement lokal – Engagement global: Ist gut gemeint auch immer gut gemacht?“ am 04. Dezember 2013 in den Wagenhallen in Stuttgart diskutiert.

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2013

Eine Frage des politischen Willens

Kein Geld – keine Chance? Kinderarmut in Deutschland und weltweit wurde am 23. Oktober 2013 um 19:30 Uhr in der Kalkscheune in Berlin diskutiert.

Der Einlass erfolgte mit einer Ausstellung der „Karikaturen für UNICEF“ (Auswahl) und einer musikalischen Darbietung (Rap, Breakdance, Song) von Kindern/Jugendlichen von Die Arche e.V.

1,25 US-Dollar. Das ist die Grenze, die die internationale Gemeinschaft als finanzielles Mini¬mum ansieht, von dem ein Mensch gerade so überleben kann. Weltweit sind 1,5 Milliarden Menschen betroffen, davon 400 Millionen Kinder. Die meisten von ihnen leben in Subsahara-Afrika. Dass insbesondere die Armut von Kindern ein durchaus vielschichtiges Problem ist zeigte die von Volker Wieprecht und Robert Skuppin (rbb) moderierte Diskussionsrunde „Kein Geld – keine Chance? Kinderarmut in Deutschland und weltweit“ der Reihe „Eine Welt – eine Zukunft“ in der Berliner Kalkscheune.

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2013

Bildung eröffnet Chancen – überall!

wurde am 25. Mai 2013 im Allermunde am Washingtonplatz in Berlin diskutiert. Die Veranstaltung fand im Rahmen des ersten Deutschen Entwicklungstages statt, der in ganz Deutschland gefeiert wurde, um entwicklungspolitisches, bürgerschaftliches und kommunales Engagement aufzuzeigen.

Hier geht es zum Bericht der Veranstaltung:

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2012

Zwischen Bürgerkrieg und Staatenbildung

Fragile Staaten und die internationale Zusammenarbeit wurde am 14. November 2012 in der Kalkscheune diskutiert. Hier geht es zum Veranstaltungsbericht:
 
Fragile Staaten brauchen langfristiges Engagement

Hungernde Menschen, eine prekäre Sicherheitslage und Bürger, die ihrem eigenen Staat nicht mehr vertrauen – das sind die wesentlichen Merkmale, die ein Land zu einem fragilen Staat machen. Ihre Liste ist erschreckend lang: 45 Ländern bescheinigt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) derzeit den Status der Fragilität – darunter Somalia, Afghanistan, der Kongo, und der Irak. Welche Antworten die internationale Zusammenarbeit auf Fragen der Friedenssicherung und Staatenbildung bereit hält, wollten Volker Wieprecht und Robert Skuppin am 14. November 2012 bei „Eine Welt – Eine Zukunft“ von ihren Podiumsgästen wissen.

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2012

Stadtbewohner oder Stadtgestalter?

…über Kieze und Megacities… wurde am 20. September 2012 in der Kalkscheune diskutiert. Hier geht es zum Veranstaltungsbericht:
 
Bewohnst Du noch oder gestaltest Du schon?

Stadtentwicklung braucht vor allem Bürgerbeteiligung

Verkehrskollaps, verschmutzte Luft, und kein Fisch schwimmt mehr in den Gewässern: São Paolo sieht sich so ziemlich mit allen Problemen konfrontiert, die große Städte nur haben können. Bis 2031, so besagen Schätzungen, werden mehr als fünf Milliarden Menschen – also 70 Prozent der Weltbevölkerung –  in Ballungsräumen leben. Da sind unkonventionelle Lösungen gefragt. Am 20. September drehte sich bei „Eine Welt – eine Zukunft“ in der Berliner Kalkscheune alles um das Thema Stadtentwicklung. Drei internationale ExpertInnen aus Berlin, São Paolo und Antananarivo standen – eingerahmt vom gutgelaunten Moderatorenduo Volker Wieprecht und Robert Skuppin – dem Publikum im gut gefüllten Saal Rede und Antwort oder hatten „zumindest eine Idee, wie man die Probleme stemmen kann“ (Volker Wieprecht).

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2012

Zwischen Nichteinmischung und Eigennutz

Wie die BRICS-Länder die internationale Tagesordnung aufmischen

Das Bild vom reichen Norden, der dem armen Süden hilft, gilt schon lange nicht mehr. Erst kürzlich päppelte ein so genanntes Schwellenland namens China die Notkasse des Internationalen Währungsfonds mit einer Geldspritze in Höhe von 43 Milliarden US-Dollar auf. Das wirtschaftliche Wachstum der BRICS-Länder ist rasant. Der Westen fragt sich indes, welche Folgen das politische Erstarken von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika für die bestehende Weltordnung und internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen hat.

Die damit einhergehenden Fragen erörterte die jüngste Veranstaltung aus der Reihe „Eine Welt-Eine Zukunft“ am 19. Juni 2012 in der Berliner Kalkscheune. Ihr Motto: „Die neue Welt(un)ordnung – Wie Indien und Co. die internationale Zusammenarbeit aufmischen“.

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2011

Wasserkriege? Realität oder Science-Fiction

Wassermanagement zwischen Konfrontation und Kooperation

Podiumsdiskussion am 08. November 2011 um 20.00 Uhr in der Kalkscheune (Johannisstraße 2, Berlin-Mitte).
Einlass und Kunstprogramm ab 19.00 Uhr.

Eine Tasse Kaffee, das sind 145 Liter Wasser, auch wenn am Ende nur ein paar Schlückchen in eine Frühstückstasse passen. Für den Anbau der Bohnen, für den Transport, das Rösten und die Weiterverarbeitung wird Wasser verbraucht – so genanntes virtuelles Wasser, das während der gesamten Produktionskette von Konsumgütern anfällt. 200 Liter Wasser für ein Frühstücksei, 11.000 Liter Wasser für eine Jeans, egal, was wir essen oder anziehen: wir verbrauchen Wasser, und zwar eine ganze Menge.
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2011

Bioenergie-Boom

Nachhaltige Entwicklung auch für den Süden?

Podiumsgespräch am 27. September 2011, 20 Uhr in der Kalkscheune, Berlin

Der brasilianische Musiker Daniel Arruda gab vor Beginn der Podiumsdiskussion seine „Biomusik“ zum Besten.

Ist Autokraftstoff aus Zuckerrohr, Soja oder Raps ein Fluch oder ein Segen? Diese Frage spaltet ExpertInnen ebenso wie LaiInnen. Nachwachsende Rohstoffe bremsen den Klimawandel und schaffen Wohlstand in der Dritten Welt, sagen die BefürworterInnen. Bioenergie schafft mehr soziale und ökologische Probleme, als sie löst, halten KritikerInnen dagegen. Die Diskussionsrunde zum Thema „Nachhaltige Entwicklung auch für den Süden?“ versuchte am Beispiel Brasiliens, das Dickicht der Argumente ein wenig zu lichten. mehr

2011

Demokratie? Gefällt mir!

Menschenrechte und die Rolle der Medien in Nordafrika

Podiumsgespräch und kurze Filmbeiträge am 31. Mai 2011 um 20 Uhr in der Kalkscheune, Berlin

Binnen kurzer Zeit haben die Protestbewegungen in Tunesien und Ägypten die scheinbar zementierten autoritären Regimes hinweggefegt und einen demokratischen Frühling in der arabischen Welt entfacht. Wie war solch eine rasante Entwicklung möglich? Haben die sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter den Protest getragen? Welche Rolle spielen sie nun bei der Schließung des entstandenen politischen Vakuums? Die Revolutionen in Tunesien und Ägypten haben Hoffnung auf Selbstbestimmung in den Bevölkerungen geweckt. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung wird aber nun klar: Der Kampf um eine offene Gesellschaft und Menschenrechte hat erst begonnen…

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2010

Townshipfunk und Nollywood

Kreativwirtschaft als Entwicklungsressource?

Podiumsgespräch am 18. November 2010 um 19.30 Uhr in der Kalkscheune, Berlin

Unter dem Sammelbegriff Kreativwirtschaft setzen Künstler, Journalisten, Architekten oder Designer in Deutschland jährlich etwa 130 Mrd. Euro um. Kulturschaffende haben sich in den Industrienationen als wichtiger Wirtschaftsfaktor etabliert. Ist ein solcher Erfolg auch in den Entwicklungsländern denkbar? Gibt es dort ein vergleichbares Potential? Sollen wir wirklich die Filmproduktion in Ländern fördern, in denen es an Krankenhäusern und Schulen fehlt? Diese Fragen standen am 18. November im Mittelpunkt der Diskussionsrunde von “Eine Welt – Eine Zukunft”.

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2010

Fairer Handel

Kann Konsum etwas verändern?

Podiumsgespräch und kleine Warenschau am 22. September 2010 um 19:30 Uhr in der Kalkscheune, Berlin

Der Weg, den eine Banane von der Ernte bis zur Ladentheke nimmt, ist lang und führt um den halben Globus. Der Landwirt, der das Obst in Südamerika anbaut, erhält meist nur einen Bruchteil des Kaufpreises, der am anderen Ende der Handelskette, zum Beispiel in Europa, bezahlt wird. Von seinem Lohn kann der Landwirt kaum leben. Das Konzept des Fairen Handels hingegen nimmt auf die realen Bedürfnisse der Bauern Rücksicht. Das mag oft zu einem höheren Preis führen, meist verbessert sich aber auch die Qualität der Produkte. Doch der Anteil des Fairen Handels am Welt-Agrarmarkt ist noch klein: Es sind 0,001 Prozent. Die vier GesprächsteilnehmerInnen auf dem Podium von “Eine Welt – Eine Zukunft” waren sich trotzdem einig: Fairer Handel kann die Weltpolitik positiv beeinflussen.

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2010

Afrikas Adler vs. Asiens Tiger

Fußball und Entwicklung in Nigeria und Südkorea

Podiumsdiskussion und WM Spiel live (Indoor) am 22. Juni 2010, ab 18.30 Uhr in der Kalkscheune, Berlin

Nigeria und Südkorea – zwei Länder, zwischen denen nicht nur geografisch Welten liegen. Südkorea hat innerhalb von fünfzig Jahren den Aufstieg zu einer der größten Volkswirtschaften Asiens geschafft. In Nigeria dagegen lebt trotz großer Rohstoffvorkommen die Mehrheit der Bevölkerung in bitterer Armut. Am 22. Juni trafen die beiden Länder bei der Fußball WM in Südafrika aufeinander. Eine Welt – Eine Zukunft nahm das Spiel zum Anlass, den Beitrag des Fußballs zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung zu diskutieren.

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2009

Zerstört Klimawandel Entwicklung?

Klimawandel und Entwicklungszusammenarbeit

Podiumsdiskussion am 17. September 2009 ab 19:00 Uhr in der Berliner Kalkscheune

Das Duo Magic Island Steel stimmte das Publikum mit karibischen Rhythmen auf die Diskussion ein.

Obwohl Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen weltweit zunehmen, sind die Risiken des Klimawandels ungleich verteilt. Die westlichen Industrienationen als Hauptverursacher spüren seine Auswirkungen kaum. Stattdessen trifft die Klimakatastrophe die armen Länder mit voller Wucht. Drohen die Erfolge der Entwicklungspolitik in den nächsten Jahren von Tornados und überschwemmungen zunichte gemacht zu werden?
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2009

Weltwärts

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst, der die (eigene) Welt verändert?!

Podiumsdiskussion, Markt der Möglichkeiten und Live-Konzert mit Tomte am 10. September 2009 im Berliner Tempodrom

Seit Anfang 2008 gibt es den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts, mit dem junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren die Möglichkeit erhalten, sich mit finanzieller Unterstützung für 6 bis 24 Monate ehrenamtlich in Afrika, Lateinamerika, Osteuropa oder Asien zu engagieren. Mittlerweile sind die ersten 1.000 weltwärts-Freiwilligen von diesem – vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten – Freiwilligendienst zurückgekehrt. Aus diesem Grund hat die Veranstaltung “weltwärts – Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst, der die (eigene) Welt verändert?!” am 10. September 2009 im Berliner Tempodrom den Rahmen gegeben, in dem sich über 430 an dem Programm interessierte junge Menschen und Gäste aus den Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit, Jugendarbeit und Politik informiert, ausgetauscht und gemeinsam gefeiert haben.
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2009

Freiheit erkämpft – und jetzt?

Bürgerbewegungen: Chance und Risiko für die Gesellschaft? (Berlin)

Podiumsgespräch am 11. Juni 2009 ab 19:00 Uhr in der Kalkscheune, Berlin
 
Musikalisch wurde die Veranstaltung durch ein Live-Konzert von Gustavo von der Band Pescadores de Ventanas unterstützt.

Als am 09. November 1989 die Mauer fiel, blickte die ganze Welt nach Berlin, wo die Bürger der DDR dem Kalten Krieg mit ihrer friedlichen Revolution ein Ende setzten. Immer wieder treibt der Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit Menschen dazu, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ob das Ergebnis in allem Ihren Hoffnungen entsprach, steht auf einem anderen Blatt. Sind Bürgerbewegungen also Chance oder auch ein Risiko für die Gesellschaft?
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2009

Freiheit erkämpft – und jetzt?

Bürgerbewegungen: Chance und Risiko für die Gesellschaft? (Leipzig)

Lesung und kommentiertes AutorInnengespräch “Aufbruch nach Nicaragua” am 16. Juni 2009 in Leipzig.

In den 80ziger Jahren reisten zahlreiche Engagierte aus der Bundesrepublik Deutschland und der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik nach Nicaragua. Motiviert von der Vorstellung eine sozial gerechte Gesellschaft zu unterstützen und das sandinistische Nicaragua mit auf zubauen. Während die DDR-Regierung die Solidarität mit Nicaragua zur Staatspolitik erklärte und Großprojekte organisierte, stellte im Gegenzug die Bundesrepublik ihre staatliche Entwicklungshilfe ein und unterstützte die gegen die Sandinisten gerichtete Außenpolitik der US-Regierung. Vor diesem Hintergrund, geprägt von der Politik des Kalten Krieges, entstanden zahlreiche Basisgruppen die Projekte in Nicaragua unterstützten. Erika Harzer und Willi Volks waren Teil dieser Bewegung, wenn auch in verschiedenen deutschen Staaten. In der Lesung und dem Autorengespräch am 16. Juni in Leipzig berichten Sie von ihren persönlichen Erfahrungen, Hoffnungen und Enttäuschungen während Ihrer Zeit in Nicaragua.
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2009

Zurück in die Armut?

Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Entwicklungsländer

Podiumsgespräch am 28. April 2009 in der Kalkscheune, Berlin

DJ Don Chicharron, Mitglied der La Chusma Crew, legte nach der Podiumsdiskussion an seinen Turntables auf.

Die Wirtschaftskrise hat die Welt fest im Griff. Kein Tag vergeht ohne neue Nachrichten über Insolvenz, Zusammenbrüche und Rettungspakete. Im Fokus stehen die global vernetzten Industrienationen, auch wenn die Krise hier noch nicht so recht im Alltag der Menschen angekommen ist. Wie aber sieht es bei den Ärmsten der Armen in den Entwicklungsländern aus? Darüber ist in unseren Medien nur wenig zu erfahren. Grund genug, dieses wichtige Thema im Rahmen von Eine Welt – Eine Zukunft zu diskutieren.
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2008

Frauen auf dem Vormarsch?

Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern als Motor für Entwicklung

Podiumsgespräch am 27. November 2008 ab 19 Uhr in der Kalkscheune, Berlin

Zu Beginn der Veranstaltung performte die Tänzerin Melissa Maldonado. Im Anschluss spielte Virginia Mukwesha auf ihrer Mbira ein Live-Konzert.

Zwei Drittel aller Analphabeten auf der Welt sind Frauen. Sie besitzen nur ein Prozent des globalen Vermögens, leisten aber 70 Prozent der unbezahlten Arbeit. Diese Zahlen lassen keinen Zweifel daran, dass Frauen noch immer benachteiligt werden. Aber gibt es nicht auch Fortschritte? Und was muss passieren, damit sich die Situation der Frauen verbessert? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung am 27. November.
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2008

Hungrig? Satt?

Wie bewältigen wir die Welternährungskrise?

Podiumsgespräch am 10. Juli 2008 um 20 Uhr in der Kalkscheune, Berlin

Nach der Veranstaltung konnte man zu DJ Don Chicharrons Latino-Rhythmen tanzen.

Weltweit steigen die Preise für Lebensmittel. Aber während wir uns über ein paar Cent mehr für Brot oder Milch ärgern, geht es für Millionen Menschen in den Entwicklungsländern um Leben und Tod. Doch was sind die Ursachen der Ernährungskrise? Gibt es zu wenig Nahrungsmittel, oder werden sie nur falsch verteilt? Sind die Spekulationen schuld? Oder der Biosprit, mit dem die Industrieländer ihr ökologisches Gewissen beruhigen? Und was können wir gegen Mangel und Hunger unternehmen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Diskussionsveranstaltung vom 10. Juli.

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2008

Aufbau oder Rückzug – bleiben oder gehen?

Wie werden wir Afghanistan gerecht?

Podiumsgespräch am 22. Mai 2008 um 19 Uhr in der Kalkscheune, Berlin

Afghanistan ist nicht erst seit 2001, dem Beginn des Krieges gegen die Taliban, eine geschundene und zerrissene Nation. Seit Jahrzehnten wird das Land von Unruhen und Kriegen erschüttert. Auch die internationalen Truppen haben es bisher nicht geschafft, der Bevölkerung Stabilität und Sicherheit zu bringen. Daher drehte sich die Diskussion am 22. Mai um den Bundeswehreinsatz in Afghanistan.
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2007

Dicke Luft über Asien

Ein Rückblick

Podiumsgespräch am 21. November 2007 in der Kalkscheune, Berlin

China ist ein Land der Gegensätze: Kommunistisches Einheitsparteiensystem, turbokapitalistisches Wirtschaftswachstum. Die Folgen des Wachstums: steigender Wohlstand, wachsender Konsum – mit dem Auto als dem Statussymbol. Die Kehrseite dieser Erfolgsgeschichte ist das Elend der Ärmsten, Umweltverschmutzung und ein dramatisch ansteigender CO2-Ausstoß. Es herrscht “Dicke Luft über Asien”. So lautet auch der Titel des Podiumsgesprächs am 21. November.
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2007

Klima – Wissen ohne zu handeln

Podiumsgespräch am 12. September 2007 in der Kalkscheune, Berlin.

DJ Papa Joe bereicherte die Veranstaltung mit seinen Beats. Anschließend gab die Kreuzberger Band P.R. Kantate ein Live-Konzert.

Der Klimawandel bedroht die Erde. Wenn wir es nicht schaffen, den CO2-Ausstoß drastisch zu verringern, steuert die Welt auf eine Katastrophe zu. Warum aber handeln Politik und Gesellschaft nicht endlich? Wie können wir die Erwärmung stoppen und ihre Folgen begrenzen, die vor allem in den Entwicklungsländern schon deutlich zu spüren sind? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussion “Klima – Wissen ohne zu handeln” am 12. September in der Kalkscheune.
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2007

One-World-Village

Podiumsgespräch am 18. Mai 2007 auf dem Berliner Alexanderplatz

Nach der Podiumsdiskussion gab Daveman ein Live-Konzert.

Das Jahr 2007 begann für die Reihe Eine Welt – Eine Zukunft mit einer Veranstaltung unter freiem Himmel auf dem Berliner Alexanderplatz. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) lud zwei Wochen lang in das “One-World-Village” ein. Die Besucher hatten hier die Chance, Entwicklungspolitik hautnah zu erleben – mit Musik, Diskussionsveranstaltungen, Kultur, Informationen und Mitmachaktionen.
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2006

Pandemien ante portas

Rette sich wer kann?

Podiumsgespräch am 22. November 2006 in der Kalkscheune, Berlin

Kulturelles Rahmenprogramm bot Ian “Mantis” Hillman mit einem Live-Konzert.

Die Veranstaltung „Pandemien ante portas – Rette sich wer kann?” beschäftigte sich mit der Frage, warum sich AIDS trotz zahlreicher Präventionsprogramme immer weiter ausbreitet. Ein Filmbeitrag über die Situation in Uganda macht zum Auftakt der Veranstaltung deutlich, dass es nicht reicht, Kondome unter der Bevölkerung zu verteilen. AIDS ist insbesonders auf dem afrikanischen Kontinent ein großes Problem, selbst in einem Musterland wie Uganda steigen die Infektionsraten. Eindrücklich berichten daher Emma Odegi von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) und der Musiker Ian Hillmann (aka Mantis) aus Simbabwe von ihren Eindrücken.
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2006

Fremd zu Hause!?

Podiumsgespräch am 12. Oktober 2006 in der Kalkscheune, Berlin

Nach der Podiumsdiskussion gab Culcha Candela ein Live-Konzert. Im Anschluss legte DJ Papa Joe auf.

Das Thema Migration beschäftigt immer wieder Politik, Medien und Gesellschaft. Unter dem Motto “Fremd zu Hause!?” diskutierten am 12. Oktober 2006 in der Berliner Kalkscheune ExpertInnen, KünstlerInnen und Betroffene die Frage, wie Deutschland seinen AusländerInnen begegnet und was sich ändern muss, damit Integration in Zukunft besser funktioniert.
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2006

Ist Afrika noch zu helfen?

Podiumsgespräch am 14. September 2006 in der Kalkscheune, Berlin

Warum scheint Afrika – im Gegensatz zu den asiatischen Staaten – bei der Globalisierung an den Rand gedrängt zu werden? Kann man überhaupt pauschal von einem Afrika sprechen? Es gibt Länder, wie zum Beispiel Botswana oder Südafrika, die sich positiv entwickeln, während andere Staaten scheitern. Warum ist das so? Und überhaupt: Ist Afrika noch zu helfen? Darüber diskutierten am 14. September 2006 ExpertInnen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, WissenschaftlerInnen, afrikanische KünstlerInnen und JournalistInnen.
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