25. Mai 2013, 14 Uhr im Allermunde auf dem Washingtonplatz (am Berliner Hauptbahnhof)
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Deutschen Entwicklungstages statt.
Bildung ist ein Menschenrecht. Trotzdem kann im Afrika südlich der Sahara etwa jedes vierte Kind nicht zur Schule gehen. Mit dem weltweiten Aktionsprogramm „Education for All“ haben sich 164 Länder verpflichtet, bis zum Jahr 2015 den Zugang zur Bildung zu vereinfachen beziehungsweise zu ermöglichen. Bildung ist ein Schlüssel zu mehr Entwicklung, indem etwa strukturelle Ursachen von Armut und Ausgrenzung bekämpft und die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern abgebaut werden. Daher ist die Förderung eines universellen und gleichberechtigten Zugangs zu qualitativ hochwertiger Bildung eine der großen Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit.
Fragile Staaten und die internationale Zusammenarbeit wurde am 14. November 2012 in der Kalkscheune diskutiert. Hier geht es zum Veranstaltungsbericht:
Fragile Staaten brauchen langfristiges Engagement
Hungernde Menschen, eine prekäre Sicherheitslage und Bürger, die ihrem eigenen Staat nicht mehr vertrauen – das sind die wesentlichen Merkmale, die ein Land zu einem fragilen Staat machen. Ihre Liste ist erschreckend lang: 45 Ländern bescheinigt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) derzeit den Status der Fragilität – darunter Somalia, Afghanistan, der Kongo, und der Irak. Welche Antworten die internationale Zusammenarbeit auf Fragen der Friedenssicherung und Staatenbildung bereit hält, wollten Volker Wieprecht und Robert Skuppin am 14. November 2012 bei „Eine Welt – Eine Zukunft“ von ihren Podiumsgästen wissen.